Trackspatz auf Weltreise

Trackspatz Reiseblog

Terrorismus in Tunesien

Terrorismus in Tunesien

Terrorismus aus hiesigen Augen:

Was uns seit der ersten Minute in Tunesien begleitet (eigentlich schon länger), ist das Thema Terrorismus und Terroristen.

Nein, wir fühlen uns nicht bedroht. In Spanien zum Beispiel fühlen wir uns weit unsicherer als hier. Und das nicht nur, weil wir dort vor zwei Jahren übel ausgeraubt wurden.

Nein, wir fühlen uns sicher, weil wir merken, wie das Thema die Bevölkerung und besonders die Sicherheitskräfte rund um die Uhr in allen Lebenslagen beschäftigt und bewegt.

Nicht nur an den ständigen Straßenkontrollen wird gewacht, nein, gerade dort, wo wir nicht damit rechnen. Wir stehen mit unserem Auto

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Libyen: Grenzerfahrung

Libyen: Grenzerfahrung

Wir wollten ja nur mal gucken. Nur mal so..

Also, rübergucken nach Libyen. Nicht dass wir neugierig wären. Aber gucken darf man doch mal?

Ja, darf man. Muss man aber nicht. Nicht unbedingt.

Aber von vorn:

Nachdem wir uns an der tunesischen Sahara nun ein wenig abgearbeitet haben und im Westen auch an der algerischen Grenze „geschnuppert“ hatten (was uns schon Facebook-Follower unter den Grenzsoldaten eingebracht hat), wollen wir das Land auch nach Südosten hin durchmessen. Nach Libyen rein geht ja nicht. Jedenfalls nicht für uns.

Was uns östlich von Medenine auffällt, ist die für tunesische Verkehrsverhältnisse exorbitante Verkehrsdichte auf einer

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Chenini - Luke Skywalkers Mond

Chenini - Luke Skywalkers Mond

Also, so richtig kommen wir so in Tunesien nicht rum. Vorerst. Macht aber nichts, Tunesien ist nämlich ziemlich klein. Nicht so klein wie Gibraltar, wie wir feststellen können, aber doch handlich. Und DAS Highlight (die Sahara) kennen wir jetzt recht intensiv.

Der nächste Morgen bringt Regen, Sturm, Sand und Kälte. Schauderhaft. Gegen Mittag machen wir uns aber auf gen Chenini. Die Strecke führt noch mal durch Ksar Ghilane. Wie ist der Superlativ von „tot“?

Chenini

Am Nachmittag erreichen wir Chenini durch ein traumhaft schönes Tal. Am Ortseingang will ein etwa 12jähriger Bengel Bonbons, Geld und Kugelschreiber. Als er nichts bekommt, schmeißt

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Oase Ain Essbat

Oase Ain Essbat

Wir wollen weg. Noch weiter in den Süden. Wir finden auf der Karte die Oase Ain Essebat (oder Ain Essbat, oder Ain Sebat – es gibt keine verbindlichen Schreibweisen). Nur eines finden wir auf der Karte nicht: Wege dorthin. Aber laut einem alten Reiseführer muss es dorthin gehen. Nur ein Problem lässt uns zögern: Schon für die Fahrt nach Ksar Ghilane auf der von uns gewählten Piste, die voll im militärischen Sperrgebiet liegt, hätten wir eine offizielle Erlaubnis gebraucht, und wir hatten uns durchgemogelt. Wo wir hinwollen, gibt es praktisch keinen Tourismus mehr, dafür  umsomehr Militärstützpunkte und -kontrollen. Der erste

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Ksar Ghilane - Quad erat demonstrandum

Ksar Ghilane - Quad erat demonstrandum

Nein, kein Tippfehler: Es geht um Quads. Nun ja, ein bisschen. Das Wortspiel gefiel mit halt.

Doch zum Thema: Keinen Ort haben wir bisher mit unserem Felix so oft heimgesucht wie Douz. Das war aber auch gut: Vom Tembain aus haben wir uns vor Sandsturm und Schlechtwetter einfach ein paar Tage in den Schutz der Umfriedung des Campingplatzes geflüchtet – und diejenigen bedauert, die eine Saharatour fest gebucht hatten. Wir sahen Taucherbrillen auf Augen und Nasen sitzen.

Aber nach drei Tagen Gammelei hat es uns dann aber auch gereicht: Auf nach Ksar Ghilane, eine große Oase an einer kräftig sprudelnden

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Tembaine im Sandsturm

Tembaine im Sandsturm

Die Oasenstadt Douz lässt uns nicht los. Sie ist schon fast zur zweiten Heimat geworden. Die Stadt nennt sich das Tor zur Sahara. Also machen wir uns auf – in den Grand Erg Oriental. So nennt sich der Tunesische Teil der Sahara.

Grand Erg Oriental

Es geht nach Süden. In Richtung Militärische Sperrzone. Böse Terroristen sollen sich da aufhalten und Touristen entführen. Na, dann schauen wir mal nach, ob das stimmt. Später erfahren wir, dass wir da ohne Genehmigung gar nicht hätten fahren dürfen.

Wir folgen einer beschrieben Navigations-Route, die wir auch in unsere Navis geladen haben. Anfangs sieht noch

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Der falsche Rommel

Der falsche Rommel

 

Nachdem wir mit der „Pistenkuh“ und den Fahrradfahrern aus Darmstadt die Stadt Douz erkundet hatten, wollten wir mal etwas ganz Verwegenes in Angriff nehmen: Eine Rundtour. Als Touristen eben. Gibt ja außer uns keine.

Kibili

In der nächsten Stadt Kebili gibt‘s einen nennenswerten Supermarkt, wo wir u.a. Mineralwasser fassen. Als wir dann ein wenig durch die Nebenstraßen kurven, entdecken wir eine Hähnchenbraterei. Zwei halbe Gockel von geringem Preis und veritabler Größe sind schnell eingeladen und bereichern unseren Abendbrottisch, den wir wenig später am Fuße eines Tafelbergs aufstellen.

Nirgends auf der Welt haben wir derart problemlos Möglichkeiten zum freien Campen

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Fatih ist der Beste!

Fatih ist der Beste!

Unlängst waren wir schon mal in der Sahara. Also, die Sahara ist ja groß, und nur zum Teil sieht sie so aus, wie man das von den Kalenderbildern her kennt. Großenteils ist sie sogar ziemlich dicht bewachsen.

Aber jetzt waren wir mal (wieder) in der „richtigen“ Sahara. Um einen herum nur Sand und Dünen und Sand … Luft ablassen aus de Reifen und den Allradantrieb mit allen Sperren einlegen, sonst kann man nach wenigen Metern schon das Auto ausgraben.

So wie wir ……………

Brunnentour in die Wüste

Um nicht von Düne zu Düne taumeln zu müssen, gibt es durchaus befahrene

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Lacosten Sie mal!

Lacosten Sie mal!

Da will ich mal etwas für mein Wohlbefinden tun, und ich nehme meine Super-Duper-Fitnessuhr von Withings mitsamt Tablet-Auswertungs- und Erinnerungssoftware mit auf große Fahrt.

Eine ganze Schublade voller billiger, aber funktionstüchtiger und robuster ALDI- und LIDL-Uhren rostet derweil daheim vor sich hin.

Und ausgerechnet dieses Hightech-Gelumpe gibt doch den Geist auf, der ihm nie innewohnte.

Eigentlich kann mir die Uhrzeit egal sein – aber ich will sie wissen. Eigentlich haben wir hinreichend Uhren im Felix verteilt, aber ich will doch meine eigene Uhr. So sind Kinder nun mal.

Also halte ich Ausschau nach einem Uhrenladen, der eine Rolex anbietet. Mindestens.

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Salz doch mit Ende...

Salz doch mit Ende...

Fragt doch einer, wo denn das Salz ohne Ende sein soll, von dem ich so großartig geschrieben habe.
da siehste mal... dicke Überschrift vom Salz und etliche Bilder, aber ohne Salz.

Also hier nun Bilder vom Salz.
Man fährt mitten durch den See, über einen schmalen Damm. Ein Bus hatte sich ein bisschen zu weit auf den See hinaus gewagt.
Auf der Dammstraße gibt es ein paar verlassene Cafés... mit verlassenen Toiletten.

Toiletten am Salzsee

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Salz ohne Ende...

Salz ohne Ende...

Wir haben uns inzwischen in Tunesien eingewöhnt. An Land, Leute und Wetter.

Jetzt geht es auf Rundreise. Einmal durch und um den angeblich größten Salzsee von Afrika. Chott el-Jérid heißt diese Pfütze.

Star Wars Episoden wurden hier gedreht. Wir haben sie besucht.

Salzsee bei Kebili


Salzsee

Interessante Tracks führen am östlichen Ufer, oder besser gesagt, im Salz, entlang. An der Ortschaft Blidet vorbei. Die Fahrt war manchmal schon grenzwertig. Vor 2 Wochen hatte es noch geregnet. Und noch ist nicht alles trocken. So manch ein Fahrzeug wurde hier schon versenkt.

Das geht dann ungefähr so: die Salzkruste ist fest. Sie sieht auch fest

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Von Sousse nach Douz - Teil 2

Von Sousse nach Douz - Teil 2

Jetzt schnüren vor in mäßigem Tempo (wie es unseren alten Knochen geziemt) durch nach Douz. Ein lebendiges Städtchen, das wir aber erst mal nur durchqueren: Wenige Kilometer hinter Douz führt uns das Navi direkt in die Wüste. Und dann sehen wir ihn schon stehen: Den Steyr-LKW der „Pistenkuh“. Was für ein Hallo, als wir direkt neben ihnen anhalten!


Pistenkuh

PistenkuhUnd dann wird erst einmal gequatscht. Wir tauschen Erfahrungen, Tips und Hinweise aus – und davon gibt es wahrlich viele. Schließlich ist für uns vieles immer noch neu, und Sabine und Burkhard kommen gerade von einer fast unmöglichen Tour

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Von Sousse nach Douz - Teil 1

Von Sousse nach Douz - Teil 1

 

Nachdem das mit dem Gottesdienst in Sousse so wundervoll geklappt hat, wenden wir uns unserem nächsten Programmpunkt zu. Wir sind schließlich nicht in Urlaub – oder?

Ursprünglich sind wir mit einem Deutschen verabredet, der uns als überaus erfahrener „Wüstenfuchs“ kreuz und quer durch die tunesische Sahara leiten und begleiten will, insbesondere, weil die Tunesischen Sanddünen besonders schwierig zu befahren sind. Im Lauf der Korrespondenz spüren wir aber, dass wir wohl nicht in dem Maße bereit und in der Lage sind, uns seinen Anschauungen von „Regiment“ zu unterwerfen, wie dieser Herr es sich vorstellt. Da sind wir dann doch lieber

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Felix in Sousse

Felix in Sousse

Christen in Tunesien? Gibt es. Ein paar.

Protestanten in Tunesien? Gibt es. Ein paar wenige.

Englischsprachige Protestanten in Tunesien? Gibt es. Aber wo?

In Sousse an der Ostküste.

Wo sind wir, wenn wir, am Donnerstag in Tunis ankommend, am Sonntagmorgen, wenn wir ganz gemütlich gen Süden schippern? Richtig! In Sousse. Genauer: In Sousse an der katholischen Kirche Saint Felix. Ja, Felix – genau wie unser Auto.

Wer hat‘s gemerkt? Genau: Katholisch.

Jeden Sonntag ab viertel vor elf stellt diese katholische Gemeinde ihre Kirche der kleinen evangelischen Gemeinde zur Verfügung, um darin ihren Gottesdienst zu feiern. Bis halb elf feiert Saint

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Luxus pur - Überfahrt auf der Fähre

Luxus pur - Überfahrt auf der Fähre

Eine eigene Kabine auf der Fähre.

Vor der Buchung haben wir Bewertungen der Fährgesellschaft und der einzigen in Frage kommenden Fähre gelesen und rechneten mit dem Schlimmsten: Dreck und Rost und unfreundliches Personal sowie ungenießbarer Fraß, der nach langem Anstehen schon kalt war.

Unsere Zimmernummer auf der FähreUns erwartete ein Schiff von geradezu edler Anmutung: Viel Chrom, poliertes Messing, Holz und jede Menge Spiegel. Eine Kabine mit sauberen Betten und Böden und einer Dusche und Toilette – sauber geputzt, frische Handtücher und sogar Shampoo und Seife. So manches teure Hotelzimmer schneidet schlechter ab.

Ein Blick in einen Raum mit den „Pullmann“-Sitzen bestätigte unsere Wahl:

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Endlich weg...

Endlich weg...

Mit der Fähre von Genua nach Tunesien

Die letzten Tage vor der Abfahrt waren Stress pur. Von der Grippe geschwächt. So fiel uns jeder Handgriff sehr schwer. Aber wir mussten einfach los - zur Fähre nach Genua. Und das im nasskalten Februarwetter.

Zwei Stopps und zwei Übernachtungen planten wir ein Bei Mehari in Darmstadt besorgten wir uns noch Offroad Equipment und bei Nestle Toyota bei Freudenstadt im Schwarzwald ein paar Ersatzteile.

Den ersten Platz für eine Übernachtung fanden wir in Waldshut auf einem offiziellen Stellplatz. Am nächsten Tag ging es quer durch die Schweiz und durch den ewig langen Gotthard-Tunnel,

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Es hat uns hingebrettert

Es hat uns hingebrettert

Lange nichts gehört bzw. gelesen? Stimmt.
Eigentlich schiffen wir übermorgen in Civitavecchia ein Richtung Tunis.

Eigentlich.

Und dann hat sie uns hingebrettert. Die elendigliche und gar schädliche Grippe.
Mitten in den letzten und, wie jeder weiß, stets aufregendsten Vorbereitungsphase, wenn Aktionismus um sich greift, wenn man KEINE Störung gebrauchen kann – dann passiert‘s.

Und dann noch anderes Unbill: Wir haben uns vom „Kloppomobil“ (siehe da) inspirieren lassen und DIN A5-Karten mit Angaben zu unserem Reisevorhaben drucken lassen. 500 Stück. Sie sind uns wichtig, um mit interessierten Menschen in Kontakt zu kommen. Mit einer Kurzerklärung in 13 Sprachen und unserer geplanten

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Reisekarte

Reisekarte

In vielen Ländern werden Touristen nach Geld, Süßigkeiten, Zigaretten, Cola, T-Shirts vom HSV oder nach einem blöden Kugelschreiber angebettelt. Lässt man sich darauf ein, welche Erinnerung mag das beim besuchten Volk hinterlassen? Wahrscheinlich nur, dass man Touristen anbetteln kann!

Eine tolle Idee haben wir vom "Kloppomobil" aufgegriffen, den wir auf dem Fernreisemobiltreffen trafen, der uns diesen Tipp gab. Das schien eines seiner wichtigsten Mitbringsel an die Bevölkerung zu sein.
Die Leute setzen sich damit auseinander und wecken Interesse, mit wem Sie es eigentlich zu tun haben. Es lenkt ab und beschäftigt sie. Und kostet echt nicht viel Geld. Wir haben

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Ballistol Reiseapotheke

Ballistol ApothekeNachdem wir nun in insgesamt fünf Sitzungen alle empfohlenen passgenauen Impfungen erledigt haben, trieb uns der Gedanke an eine ebenso passgenaue Reiseapotheke um.

Angebote gibt es dazu viele – und das meiste ist Schrott. Ein paar Basics, die man großenteils in der billigen Autoapotheke findet, mit teils völlig unnötigem Kram, der nichts taugt, aber den Preis treibt.

Ich z.B. habe mein Lebtag noch nie Kopfschmerzen gehabt, und die Gefahr, dass ich just auf dieser Reise damit anfange, ist denkbar gering. Und jemand, der zu Kopfweh neigt, hat sowieso sein eigenes bevorzugtes Mittel.

Und eher zufällig sind wir bei Ballistol fündig

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Impfungen

Impfungen

Ein kleiner Stich für den Menschen…

Fremde Länder haben ihre Reize, aber auch ihre Gefahren. Zum Beispiel Räuber. Haben wir hinter uns, kann man nur bedingt vermeiden. Oder Krankheiten, die es hier nicht gibt. Gegen viele kann man vorsorgen. Durch Impfung. Gestern haben wir unsere letzte von vorerst vier Sitzungen erledigt. Was es nicht alles gibt: Tetanus, Meningitis, Typhus, Hepatitis A und B, Polio und und und …

Im Sommer geht’s weiter. Und – man darf es erwähnen – die Kosten dafür gehen in die Vierstelligkeit. Die Kassen beteiligen sich nur marginal.

Dafür war der Service bei den Tropenfachleuten der

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